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Rennsteig

Der Rennsteig ist ein etwa 170 km langer Kammweg sowie ein historischer Grenzweg im Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge und Frankenwald. Er ist der älteste und mit etwa 100.000 Wanderern jährlich der meistbegangene Weitwanderweg Deutschlands. Beginn ist im Eisenacher Ortsteil Hörschel am Ufer der Werra und endet in Blankenstein an der Selbitzbrücke. Sein Wegzeichen ist das bekannte weiße „R“.

Historische Infos zum Rennsteig

Die erste Erwähnung fand der Rennsteig als „Rynnestig“  in einer im August 1330 in Schmalkalden ausgefertigten Urkunde über den Verkauf des „Frankensteiner Wildbannes“ bei den dort angegebenen Grenzpunkten. Sprachwissenschaftler  sind sich über die Bedeutung des Namens nicht ganz schlüssig.
Er lässt sich auf die Jägersprache „Rain“  im Sinne von Grenze zurückführen. Im Althochdeutschen ist der „renniweg“  im Gegensatz zu befahrbaren Heerstraßen ein schmaler Lauf- oder Reitweg. In der Bergfreiheit für Goldlauter von 1546 ist dann vom „Rensteig“ die Rede.

Der Rennsteig des Thüringer Waldes, einer von über 316 Rennsteigen und Rennwegen im deutschen Sprachraum, ist in seinem Verlauf und seiner Bedeutung einzigartig. Sein Lauf über den ganzen Kamm des Thüringer Waldes und Teilen des Frankenwaldes ist eine historische Zeitreise und landschaftliche Genussreise zugleich.

Verlauf des Rennsteigs

Vom Mittellauf der Werra oder besser von Hörschel (bei Eisenach) bis zum Oberlauf der Saale bei Blankenstein verläuft der Rennsteig als Höhenweg über den Kamm des Thüringer Waldes und des Thüringer Schiefergebirges sowie teilweise durch den nördlichen Frankenwald.
Auf  ca. 169 km kann der Rennsteigwanderer die Natur und Geschichte dieser einzigartigen Landschaft erleben und sich von dieser verzaubern lassen.